Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Freitag, 22. November 2013

Jan und Hein und Claas und Pit ...

... die müssen warten; denn zuvor hat hier das Störtebeker Bier den Haushalt geentert.

Seit meinem Besuche im Internationalen Maritimen Museum geht mir Klaus Störtebeker nicht mehr aus dem Kopf - schließlich steht dort auf dem Gelände des Museums auch seine Statue. Der Legende nach soll er dort auf dem Grasbrook geköpft worden sein. Ein paar Tage später (also nach meinem Museumsbesuch, nicht nach seiner Köpfung) sah ich plötzlich mitten in Hamburg das Störtebeker Haus mit der Störtebeker-Säule davor. Und als ob dies ein zusätzliches Zeichen sein soll, habe ich in der letzten Zeit auch ziemlich viel über das von allen als sagenhaft gut schmeckend beschriebenes Störtebeker Bier gelesen. Ich habe das Zeichen angenommen und mich bei der Störtebeker Braumanufaktur über deren Sorten erkundigt und erhielt heute - vielen lieben Dank dafür - dieses wunderbare Probierpaket:



Die klassische Biertrinkerin bin ich nicht. Manchmal trinke ich ganz gern eines (also so 1-2 Mal im Jahr), aber irgendwie hat mich der Geschmack nicht überzeugen können.

Was mich an dem Störtebeker Bier gereizt hat und jetzt auch bei mir eine gewisse Erwartungshaltung hervorruft, sind die Zutaten und die beschriebenen Geschmacksrichtungen.  Im einzelnen habe ich die folgenden Sorten erhalten:


Bernstein-Weizen: naturbelassenes, obergäriges Hefeweizen mit Stammwürze 12,9% und 5,3% vol. Alkohol. Die kräftige Bernsteinfarbe kommt von der Weizen-, Caramel- und dunkler Braumalze und es soll am besten zu Nudelgerichten, Salaten und frischem Geflügel schmecken. 


Stark-Bier: naturbelassenes, untergäriges dunkles Starkbier mit Stammwürze 16,9% und 7,5% vol. Alkohol. Caramel-, Röst- und dunkle Braumalze sind die Braugrundstoffe und bilden die tiefschwarze Farbe. Laut Beschreibung entwickelt sich ein kräftiges Duftspiel von Bitterschokolade und Kaffee. Es schmeckt daher am besten zu Schokoladendesserts (juhu!), Braten und Wildgerichten. Ich werde mich lieber an die Schokodesserts halten.


Atlantik-Ale: ist ein naturbelassenes, obergäriges, helles Ale mit Stammwürze 11,4% und 5,1% vol. Alkohol. Die strohgelbe Farbe und den schlanken Körper erhält es von dem Crystal-, Distilling-, Pilsener- und Weizenmalz. Durch die warme Gärung mit obergäriger Ale-Hefe entsteht ein voluminöser Schaum. Am meisten bin ich auf den Duft gespannt, denn es soll nach Zitronen, Grapefruit und Melone riechen aufgrund der kräftigen kalten Hopfung mit den Sorten Magnum, Tradition, Perle, Cascade, Amarillo und Citra. Das Atlantik-Ale ist die perfekte Begleitung zu frischem Fisch, Meeresfrüchten oder als Apéritif.


Schwarz-Bier: naturbelassenes, untergäriges, deutsches Schwarzbier mit Stammwürze 12,5% und 5% vol. Alkohol und ist der Gewinner beim European Beer Star 2010 und 2011. Dunkles Malz, Cara- und Röstmalze verleihen dem mattschwarzen Bier (ich bin ja mal gespannt) seinen Röstgeschmack sowie den Duft von Kaffee und Bitterschokolade. Es passt am besten zu Muscheln, Räucherfisch und geräucherten Wurstwaren. 


Hanse-Porter: eine naturbelassene, untergärige, hanseatische Brauspezialität mit Stammwürze 12,5% und 4% vol. Alkohol. Es duftet nach Mandel, Kaffee und Caramel aufgrund des Malzzuckers sowie der Röst- und Caramelmalze und entwickelt einen dichten, haselnussbraunen Schaum. Es passt am besten zu Desserts, Gebäck, Kuchen und Wildgerichten.


Keller-Bier 1402: ist ein naturbelassenes, untergäriges Kellerbier mit Stammwürze 11,1% und 4,8% vol. Alkohol und passt am besten zu hellem Fleisch, Fisch und frischer Gemüseküche. 


Roggen-Weizen: ist ein naturbelassenes, obergäriges dunkles Hefebier aus Roggen und Weizen mit Stammwürze 12,9 % und 5,4% vol. Alkohol. Die warme Gärung mit obergäriger Hefe ergibt eine kräftige Kohlensäure und ein Duftspiel aus Banane, Vanille, eingelegten roten Früchten, Schokolade und Gewürznelke. Es passt am besten zu würzigem Hartkäse, Desserts, Holzofenbrot sowie Braten. 


Pilsener Bier: ist ein untergäriges, norddeutsches Pils mit Stammwürze 11,3% und 4,9 % vol. Alkohol. Die kräftige Hopfung mit den Sorten Magnum, Tradition und Opal lässt einen zarten Duft von Aprikose auf einer kräftig würzigen, lang anhaltenden Hofpenbittere entstehen und ist geeignet als Apéritif sowie zu knackigen Salaten und frischem Fisch. 

Die Beschreibungen der Sorten habe ich der Homepage der Störtebeker Braumanufaktur entnommen und ich werde nach und nach die einzelnen Sorten testen und sehen, ob ich den Beschreibungen zustimmen kann. 

Dort sind dann auch tolle Videoanleitungen zu finden, wie man am besten den Duft wahrnimmt und wie eine Verkostung aussehen kann. 

Hier jetzt noch ein paar Informationen zur Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund. Bereits seit dem 13. Jahrhundert ist Stralsund für ihre Brauereien bekannt und bereits seit der Hansezeit werden in Norddeutschland auch Weizenbiere gebraut, um auf den umkämpften Export-Märkten der Hanse mit neuen Kreationen zu begeistern und aufzuwarten.

Die Gründung der Störtebeker Braumanufaktur geht auf das Jahr 1827 zurück. Allerdings wurde dann sehr lange die Braukunst vernachlässigt, so dass erst nach der Wende wieder an alte Traditionen angeknüpft wurde und alte Rezepturen neu bzw. wieder entdeckt wurden. 

Bezugsquellen: Die Störtebeker Brauspezialitäten gibt es in dem Online-Shop der Brauerei. Dort kann man auch Gläser und Accessoires sowie Entdecker- und Geschenk-Pakete kaufen. Schaut doch mal vorbei, es lohnt sich.

In ausgewählten Getränkemärkten gibt es diese Spezialitäten allerdings auch zu kaufen. Soweit mir bekannt ist, vor allem in Norddeutschland. 

Zum Abschluss dieses Vorstellungsberichtes möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei der Störtebeker Braumanufaktur für dieses Probierpaket bedanken und ich freue mich schon auf das Öffnen der ersten Flasche.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.