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Samstag, 24. August 2013

Fremdgehen

Viele haben es schon mitbekommen. Ich übe mich im Seitensprung und teste Alternativen zu Blogger.

Das Naheliegende ist natürlich Wordpress. Dort baue ich im Hintergrund ein zweites Blog auf, in dem ich meine (oder fast alle) Blogbeiträge von hier übernehme, so dass dieser dort drüben nicht mehr so leer ist. Zurzeit ist es eine reine copy&paste-Geschichte.

So wird "die neue Welt von kurzundknapp" aussehen




Ich mag ja puristische Designs. Nichts Geschnörkeltes, kein Chi-Chi und daher habe ich mich "dort drüben" für weiß entschieden. Wie Ihr an dem Bild seht, muss ich noch diverse Beiträge nachladen bzw. rüberkopieren. Der zuletzt eingefügte Beitrag stammt aus dem Juni.

Dennoch: ich bin da sehr zwiegespalten, ob ich es machen werde. In Abwägung der Pro- und Contra-Argumente spricht einfach zuviel dagegen.

Auf der Pro-Seite sehe ich für mich nur zwei Argumente: ich habe ein Backup, sollte ich bei Blogger mal das Maximum erreicht haben bzw. Google auf die Idee kommen sollte, diesen Dienst abzuschalten (beim Google Reader hat ja auch keiner zuvor erahnen können, dass sie diesen Dienst abschalten). Der zweite Grund ist ein ganz schnöder Ego-Punkt: Wordpress wirkt irgendwie professioneller.

Die Contra-Seite überwiegt für mich; denn aus meiner Sicht sprechen folgende Punkte dagegen: ich finde Blogger einfach intuitiver in der Bedienung, bei WP krampfe ich mich immer ab, was das Einfügen von Bildern und Videos angeht. Die hier angelegte Sidebar kriege ich glaube ich "drüben" nicht so gut hin und .... hmmh, ich sehe gerade, das war es wohl schon.

Das Leser-Verlieren-Argument zieht aus meiner Sicht nicht; da ich im Vorfeld, wenn ich denn soweit wäre, mehrfach auf den Wechsel hinweisen würde und ich mittlerweile so gut auf Twitter, Google+ und Facebook vernetzt bin, dass ich sicherlich hier weiterhin interessierte Personen finde, die mich und meine Beiträge lesenswert finden.



So und jetzt seht Ihr: ich habe hier gerade das beste Beispiel dafür geliefert, dass man sich mit seinen Gedanken einfach mal konsequent auseinander setzen soll. Rein gedanklich war ich fest davon überzeugt, es spricht einfach zuviel gegen einen Umzug. Jetzt beim Niederschreiben der Pro- und Contra-Dinge ist es nicht mehr der Rede wert.

Dennoch: ich gebe einfach mal die Frage weiter. 

Was meint Ihr, soll ich weiterhin im Verborgenen den Seitensprung machen oder mich zu der Affäre bekennen und sie annehmen und der Öffentlichkeit präsentieren?


Kommentare:

  1. Seitdem unsere andere Lieblingsplattform GooglePlus auch WP-Beiträge vernünftig verlinkt, ist es eigentlich egal. Aber sowohl bei Bogspot als auch bei Wordpress gibt es nur Wahres gegen Bares.
    Ich zahle derzeit lieber an Google für meine Fotos, als mich durch Wordpress zu arbeiten.
    Und viele der schicksten WP-Blogs sind von Profis gemacht - eben weil WP manchmal nicht intuitiv ist.

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    1. Danke, Petra. Und ich dachte schon, ich wäre allein auf weiter Flur hinsichtlich "manchmal nicht intuitiv" :-)

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  2. Ich verstehe überhaupt nicht, was an WordPress schwierig sein soll? Wenn man sich nur ein wenig damit beschäftigt, dann geht einem eigentlich relativ schnell alles in Fleisch uns Blut über. Gut, ich habe ein selbst gehostetes Blog, da hat man natürlich alle Einstellungs-Freiheiten.

    Aber auch die WordPress.com-Blogs sind doch in Punkto Einstellung schon relativ weit und einfach zu bedienen. Ich würde auf jeden Fall zum "Umzug" raten...

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    1. Ich habe zwei private Blogs auf WP laufen und irgendwie werde ich nicht warm mit WP. Vielleicht liegt es daran, dass ich zuerst mit Blogger angefangen hatte. Vieles an WP ist schöner, so z.B. die Zitierfunktion.

      Ich werde meine beiden WP Blogs jetzt mal intensiver nutzen und mal sehen, ob es darauf hinausläuft.
      Danke jedenfalls für den Kommentar.

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  3. Hallo, ich habe erst mit dem Bloggen angefangen und hab ehrlich gesagt noch null Ahnung. Aber als ich anfing hatte ich mir die Frage gestellt Blogspot oder WP? Ich hab bei beiden einen Blog eröffnet. Mein Freund meinte ich solle beide parallel laufen lassen und dann später entscheiden was mir mehr liegt. Nach nur zwei Post habe ich bei WP nichts mehr eingestellt weil ich mich bei Blogger wohler gefühlt habe. Mein WP Blog lösche ich noch nicht, vielleicht gibt das mal ein Blog mit einem anderem Thema, mal sehen. Was ich damit sagen will: Mann sollte da Bloggen wo das Bauchgefühl einen sagt das es gut ist. Ich denke das ist immer Richtig.

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    1. Das ist wohl auch der Grund, warum ich bei Blogspot hängen geblieben bin. Ganz am Anfang lief es bei mir auch parallel, dann wurde es mir zuviel Arbeit und Leser hatte ich am Start ja eh keine oder kaum. Wofür also der Aufwand?
      Meine Hauptintention liegt ganz einfach darin, dass ich bei einem (ich schließe es immer noch nicht aus) möglichen Aus von Blogger nicht bei Null anfangen möchte.

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  4. Ich habe nie mit Blogger gearbeitet, mag WP jedoch sehr. Das mit der Sidebar z.B. ist durchaus lösbar. Dein neues Design auf dem
    Screenshot gefällt mir besser als das aktuelle hier.

    Warum impotierst Du manuell? Das geht auch über Dateiimport.

    Bin gespannt auf das Ergebnis!

    Liebe Grüße
    Ines

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    1. Oh, Dateimimport? Ich probiere es gleich mal aus

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