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Sonntag, 30. Juni 2013

Elbler - Kult aus Hamburg

Vor den Toren Hamburgs liegt das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Mitteleuropas: das Alte Land - eine wunderschöne Gegend, gesäumt von Deichen, Schafen, Kirsch- und Äpfelbäumen und nicht nur zur Obstblüte ein willkommenes Ausflugsziel.

Seit einiger Zeit werden Äpfel aus dem Alten Land zur Herstellung eines Getränkes genutzt, das das Zeug hat, sich als das Kultgetränk Hamburgs zu entwickeln - wenn es dies nicht man schon längst ist.


Elbler - frisch vom Deich




Einen Cidre aus 100% regionalen, biologisch angebauten Äpfeln, der frei ist von zusätzlichen Aromen, Konservierungsstoffen oder hinzugefügtem Zucker.

Diesen Cidre (auch Cider oder Apfelwein genannt) gibt es in den zwei Sorten Ebbe und Flut. 



"Ebbe" ist die liebliche Variante mit nur 2,5% Vol Alkohol und "Flut" dagegen die herbere, stärkere Variante mit 5,0% Vol Alkohol. Beide sind absolut lecker, wobei ich die "Flut" bevorzuge. 

Und wer steckt dahinter?

Fans vom HSV werden jetzt aufhorchen, weil ihnen der Name einer der Gründer bekannt vorkommt und ja, er ist es: Stefan Wächter, der von 2001 bis 2007 bei den Rothosen unter Vertrag war und das Tor gehütet hat, musste aufgrund einer Knieverletzung seine Profikarriere an den Nagel hängen und hat eine Umschulung als Sportmanager absolviert.

Mit einem Freund, Jan Ockert, dem zweiten Gründer, saß er eines Tages am Elbstrand, beide genossen den Tag, so wie das unzählige Hamburger so machen, genossen die Aussicht auf die andere Seite und schauten .... aufs Alte Land. Jan Ockert, der u.a. in Finnland studiert hat, wo man Cider gern trinkt und schätzt, fragte sich dann, warum es ausgerechnet hier, wo es doch so viele Äpfel gibt, keinen eigenen norddeutschen Cidre gibt ...

Und so war die Geschäftsidee geboren. Was dann natürlich der Anfang harter Arbeit war: Tingeln über die Bauernhöfe, Äpfel abschnacken, die Produktion erlernen etc ... Aber die Arbeit hat sich gelohnt.

Seit April 2012 ist Elbler nun am Start und hat sich schon zum Geheimtipp gemausert.

Zu kaufen gibt es das leckere Getränk zurzeit hier an diesen Orten:


FRISCHE GESCHÄFTE

Um es ein wenig leichter zu machen, den elbler® im Laden zu finden, gibt es auf dieser Seite einen Auszug bisheriger Geschäfte. 
Edeka Nord: Niemerszein (alle), Struve (alle), Anders (Grindelallee), Bannat, Peper (Harksheider Str.), Bergmann (Adendorf), Böcker (Übersee-Boulevard), Drewes (Dollern), Freund (Kiel), Gehrke (Sylt), Gillert (Wandsbeker Chaussee), Gebr. Hartmann (Barendorf), Martens (Bad Schwartau) Schulz (Wentorf), Schumann (Fuhlsbüttler Str.), Timmer (Conventstr.) Tschorn (Lüneburg) u.v.m
Biomärkte/Feinkost: Alnatura, Temma (Köln, Düsseldorf), Toro Verde, Bioladen am Belvedere (Kiel) u.v.m
Getränkemärkte: Glashütte 85 (Karoviertel), Fohsack (Ellerbek), Getränkeshop St. Pauli (Simon von Utrecht Str.), Graeff Getränke (Osdorf), Oasis Getränke (Hummelsbüttel), Getränke Carl Schlüter (Hannover) u.v.m
oder im Online-Partnershop von Elbler oder bei amazon oder in der Strandperle oder, oder, oder ....

Und weil mir der Elbler so gut schmeckt, bin ich natürlich auch Fan von ihnen auf Facebook. So bin ich stets und ständig über das Neueste informiert.



Weitere Informationen über Elber könnt Ihr gern meinem hierfür eingerichteten Board auf keeeb entnehmen.


http://keeeb.com/kurzundknapp/elbler/

Ich habe den Geschmack des Cidre zum ersten Mal in der Bretagne kennen gelernt - 1978 war es. Genauer gesagt, im April 1978. Denn da war ich zum ersten Mal zum Schüleraustausch in der Bretagne, in Rennes. Und ganz oft hatten wir uns Cidre, Baguette und Käse gekauft, uns auf eine Wiese gesetzt und einfach das französische Laissez-Faire genossen. Und daher möchte ich mit einem wunderschönen französischem Lied, vorgetragen von einer Bretonin, diesen Beitrag abschließen.




Samstag, 29. Juni 2013

StadtRAD - einfacher geht es nicht

Wie Ihr ja wisst, bin ich am Wochenende gern in Hamburg unterwegs und möchte möglichst viel auf einmal sehen und machen. Bislang bin ich immer zu Fuß unterwegs gewesen, aber das hat sich jetzt geändert; denn ich habe das StadtRAD für mich entdeckt. Ich frage mich nur, warum ich nicht eher auf die Idee gekommen bin...

Es funktioniert wie folgt:

Zuvor ein Tipp: schaut Euch an der Station, an der die Räder parken, die Fahrräder schon einmal genau an, ob die Sattelhöhe passend ist und welchen Eindruck das Rad auf Euch macht; denn an dem Entleihterminal müsst Ihr die Fahrradnummer des Rades anklicken, das Ihr Euch ausleihen möchtet.

Solltet Ihr Euch zuvor noch nicht über die Homepage von StadtRAD Hamburg als Kunde registriert haben (geht ganz schnell), könnt Ihr dies auch direkt am Terminal bei der ersten Entleihe machen. Hierzu müsst Ihr die EC- oder Kreditkarte bereithalten. Der Betrag wird dann per Lastschrift vom Konto eingezogen.

Ich hatte mich zuvor registriert und habe also auf das Terminal geklickt und wurde aufgefordert, mich mittels EC- oder Kreditkarte zu identifizieren. Wie gewünscht habe ich dann die EC-Karte eingeführt und wurde in persönlicher Ansprache begrüßt. 
Als nächstes klickt man auf "StadtRAD entleihen" und bekommt die Nummern der verfügbaren Räder angezeigt. Dann klickt Ihr nur auf die entsprechende Nummer und auf "fertig" und könnt zum Rad gehen.




Wenn Ihr dann an "Eurem" Rad seid, öffnet Ihr den Deckel von dem kleinen Computer am Hinterrad, berührt das Display zum Aktivieren und das Fahrradschloss wird entriegelt, Ihr zieht den Sperrriegel raus und könnt nun das Rad entnehmen.





Ich habe mir also das Rad entnommen und meine Tour gestartet. 






Wenn Ihr nun unterwegs eine Pause machen möchtet, verriegelt Ihr es einfach mit dem angebrachten Schloss und schaut auf das Display. Dort wird Euch ein Entsperrcode angezeigt. Diesen müsst Ihr Euch merken! Sonst könnt Ihr das Rad hinterher nicht mehr wieder aufschließen!! Okay, doch, es gibt noch einen Weg zum Entsperren: Ihr loggt Euch übers Internet ins Kundenportal ein und dort wird der Code auch angezeigt. Wenn Ihr die Pause beendet, gebt Ihr am Display den Entsperrcode ein, entriegelt das Schloss und könnt dann weiterfahren.

Die Rückgabe kann an jeder beliebigen Station erfolgen. Einfach das Rad an einem freien Stellplatz anschließen, dann den Sperrknopf an dem Computerkasten am Rad drücken und das System erkennt sofort die Rückgabe und das Display zeigt an, dass die Rückgabe erfolgt ist.

Und die Kosten?


Die ersten 30 Minuten sind kostenfrei! Optimal also für mich, die sich immer nur möglichst schnell von A nach B bewegen will.

Danach kostet die Entleihe 8 Cent pro Minute bzw. für Inhaber eines HVV-Abos 6 Cent pro Minute. Die maximale Gebühr pro Tag (24 Stunden) beträgt 12 Euro. Für die Rechenkünstler unter Euch: der Tageshöchstpreis wird nach 3 Stunden erreicht (für HVV-Abonnenten nach 3 Stunden 50 Minuten).

Bei der Registrierung für StadtRAD entstehen 5 Euro Einrichtungskosten. Diese 5 Euro werden allerdings sofort als Fahrguthaben eingerichtet. Perfekt, oder?

Weitere und detailliertere Informationen zur Funktionalität des Systems sind auch auf hamburg.de vermerkt.

Ich werde das jetzt oft nutzen; denn ich bin ja oft in der Hafencity und möchte dann noch einmal schnell zum Beispiel zum Fischmarkt oder "in die Stadt", also zur Mönckebergstraße oder so. Und statt zu laufen, schnappe ich mir ein Fahrrad, fahre schnell ans neue Ziel und zahle keinen Cent hierfür; denn die Strecke ist in weit unter 30 Minuten zurückzulegen. 

Ein weiterer Tipp: Ihr solltet es nicht unbedingt tragen wollen ... es ist verdammt schwer.


Hier findet Ihr noch ein kleines Video, das die Funktionalität ganz gut erklärt



Wie sieht's mit Euch aus? Nutzt Ihr auch das StadtRAD? Oder seid Ihr mit eigenem Rad unterwegs?


Sonntag, 23. Juni 2013

Wakeboard in der Hafencity

In der Hafencity mitten in Hamburg ist immer was los. So wie gestern, als mal wieder die Queen Mary 2 Station gemacht hat oder eben wie heute, beim Red Bull Rising High, dem Wakeboard Festival mitten im Traditionsschiffhafen an den Magellan-Terrassen, wo sich die Weltelite der Wakeboard-Fahrer trifft.



Gestern sah es dort noch recht gemütlich aus. Die Sprungrampe lag schon im Wasser und am Kaiserkai wurden die ersten Buden aufgestellt.




Die Sprungschanze, die Ihr hier seht, ist etwas ganz Besonderes. Nie gab es eine so große Sprungschanze: 35 m lang und 4 m hoch und so hat die Weltelite endlich mal die Gelegenheit wirkliche Big Air Tricks zeigen zu können. Man könnte fast meinen, Red Bull verliehe ihnen Flügel.

Und so springen sie nun vor sich hin, bewertet von drei Kampfrichtern und der Gewinner erhält ein Preisgeld von 15.000 €. Wenn das man kein Ansporn ist.

Wie üblich war ich "etwas eher" vor Ort - was bei mir heißt, ich war schon gegen 13:00 Uhr an den Magellan-Terrassen. Und das hat sich als sehr vorausschauend herausgestellt, wurde ich so doch Zeugin der "Warmlauf"-Sprünge und konnte mir alles ganz in Ruhe ansehen.







Ich bin ja eine große Anhängerin der neuen Video Funktion bei Instagram. Schaut gern mal in mein Profil, dort findet Ihr hier ein kleines Filmchen vom Einspringen. Oder, wenn Ihr ebenso wie ich die kleinen Wiederholungsfilmchen von Vine mögt, dann schaut hier oder hier.  




Dann aber war erst einmal Pause, so dass ich mir in Ruhe ein schönes Plätzchen direkt an der Wasserkante vom Kai suchen konnte, was nach ca. 3 Stunden dauerhaften Sitzens auf dem harten Beton nicht gerade vorteilhaft für die Bandscheibe war. 
Aber praktisch für mich war es auch, dass plötzlich ein kurzer, dafür aber umso heftiger, Regenguss einsetzte. Praktisch für mich daher, weil ich natürlich meine Rainmap dabei hatte. Meinen überaus geliebten Regenschirm. Und so saß ich wie unterm Zelt gut geschützt und da alle neben mir vor dem Regen geflüchtet sind, konnte ich noch ein paar Zentimeter weiter rücken und mir den besten Platz sichern.


So langsam füllten sich auch die Treppenstufen der Magellan-Terrassen.


Und dann konnte es auch losgehen. Natürlich mit einem Imagefilm von Red Bull, dem Sponsor und richtig guter, lauter Musik. Wenn Ihr mögt, schaut Euch das kleine Instagram-Video hierzu an - oder guckt dieses hier



Eine Wohnung mit Wasserblick in der Hafencity hat einen enormen Reiz und ich wäre nicht abgeneigt, dort zu wohnen. Aber leider entsprechen die Mietpreise nicht so wirklich meinen Vorstellungen. Aber die Bewohner haben natürlich einen perfekten Blick und müssen nicht auf hartem Beton sitzen.


Und dann kam auch schon der erste Wakeboarder. Leider jedoch muss er irgendwie bei der Landung blöd aufgekommen sein, jedenfalls blieb er regungslos im Wasser liegen und zeigte immer nur auf seine Schulter. Meine medizinischen Kenntnisse sind nicht sonderlich ausgeprägt, aber ich würde mal tippen, er hat sich die Schulter ausgekugelt. So kamen die Jungs von der DLRG zu ihrem Einsatz.





Getreu dem Motto "the show must go on" ging es dann mit dem nächsten Springer weiter. Schließlich wissen alle um ihr Risiko, das sie mit diesen Sprüngen eingehen. Zum Instagram-Video klickt hier oder hier zu Vine.










Inzwischen war auch jeder Quadratzentimeter Platz mit Menschen besetzt. Irgendwann aber konnte ich nicht mehr sitzen und habe mich auf den Weg raus aus der Menge gemacht. Und musste beim Verlassen des Pontons, auf dem ich saß, feststellen, dass der Zugang versperrt war. Wegen Überfüllung. 

Überhaupt muss ich dem Sicherheitskonzept mein Lob aussprechen. Es waren unheimlich viele Sicherheitsleute vor Ort, die immer wieder drauf aufgepasst haben, dass wir Zuschauer nicht zu nah nach vorn an die Pontonkante rutschen, sondern hinter der Absperrung bleiben. Kaum ist man mal etwas nach vorn gerückt, kam auch sofort einer an und wies uns zurück :-) Aber alle freundlich und nett.




Die bessere Alternative zur quasi unbezahlbaren Wohnung mit Wasserblick ist natürlich, sich das Spektakel vom Wasser aus anzusehen.



So voll wie heute habe ich die Magellan-Terrassen noch nie erlebt. Aber es war ein interessantes und spannendes Erlebnis mit völlig neuen Bildern.

Ich bin ja mal gespannt, was so als Nächstes kommt. Neben eines Sonnenbrands auf der Nase. Den habe ich schon.

On verra.