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Donnerstag, 2. Mai 2013

Was ich noch zu sagen hätte ...

Mein gestriger Bericht über den Besuch der Auftaktveranstaltung bzw des ersten Tages vom 34. Deutschen Evangelischen Kirchentags war ja doch eher bildlastig, so dass meine Eindrücke und Gedanken hierzu jetzt in einem separaten Bericht folgen.

Das Motto bzw. in Kirchensprache "die Losung" des Kirchentags lautet

Soviel du brauchst

und soll uns daran erinnern, das richtige Maß zu finden, nicht zu übertreiben und verantwortlich mit den Ressourcen umzugehen, die uns die Natur bietet. Dies kann ich so unterschreiben. Mehr dazu ist u.a. hier beim NDR nachzulesen, der sehr informative Beiträge zum Kirchentag liefert. 

Beeindruckt war ich von der Unmenge an Helfern! Über 5.500 Freiwillige sorgen dafür, dass niemand ahnungslos durch die Gegend laufen muss. Sie sind gut an ihren blauen T-Shirts mit den roten Halstüchern zu erkennen.

Nicht minder beeindruckend war für mich, mit welcher Professionalität die Devotionalien wie Kirchentag-Schals an den Mann / an die Frau gebracht wurden. Kein Besucher musste sich an den "offiziellen" Kirchentags-Shops anstellen, die vielen Helfer, die so durch die Gegend liefen, hatten zumeist einen Stapel heißbegehrter Schals dabei, so dass Spontankäufe möglich waren.

Auch die Beschilderung fand ich ausgesprochen gut. Ob es um die Stationen für den Fahrradverleih, Sammelpunkte oder auch nur sanitäre Anlagen geht ... man fand sich sofort zurecht.

Was mich jedoch am meisten bewegt hat war die Stimmung der Menschen vor Ort. Könnte es nicht bei allen Großveranstaltungen so sein? Die Stimmung war unglaublich friedlich, ja freudig und es gab keine miesepetrig dreinblickenden Menschen. Alle trugen ein leichtes Lächeln auf den Lippen, jeder begegnete jedem offen. 

Ich war ja nur zeitlich begrenzt vor Ort und das auch nur in der Hafencity. Um ca. 14:30 Uhr bin ich angekommen und gegen 18:30 Uhr habe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht, so dass ich die Abendveranstaltung nicht mitbekommen habe.

Die Straßensperrungen in der Hafencity taten natürlich ihr Übriges. Der Große Grasbrook, Kaiserkai, San Francisco Straße bis zum Maritimen Museum - alles war eine gigantische Fußgänger- oder Radfahrzone. Schlecht für die Anwohner, gut für die Besucher.

Aus meiner Sicht übertrifft sich der NDR mit der Berichterstattung von und rund um den Kirchentag. Auf mehreren Detailseiten findet man alle notwendigen Informationen. Wie zum Beispiel über die verschiedenen Veranstaltungsorte, das Programm, die gestrige Auftaktveranstaltung inklusive diverser Videos und eben auch jede Menge Hintergrundinformationen.

Natürlich kann man auch sämtliche Informationen auf der offiziellen Seite des Kirchentags nachlesen.

Mich interessieren ja mehr die musikalischen Begleitprogramme. Und hier vor allem die, die in der Hafencity stattfinden. Einmal, weil ich nunmal die Hafencity so gern mag und dann eben auch, weil sie für mich so gut zu erreichen ist. Die Highlights dieser Tage am Strandkai sind:

Do, 02.05.13: Max Mutzke & monoPunk (Start 19:00 Uhr)
Fr, 03.05.13:  Stefanie Heinzmann (Start 19:00 Uhr)
Sa, 04.05.13: Warm-Up zum Gospelfestival (Start 17:30 Uhr)
Sa, 04.05.13: As Much as You Need Gospelfestival (Start 18:30 Uhr)

Gut nachzulesen in der Hafencity Zeitung.

Ich kann nur jedem raten, auf die eine oder andere Veranstaltung zu gehen oder so wie ich, einfach nur in die Stadt zu fahren, das Flair aufzunehmen, die gute Stimmung miterleben.

Die nächsten Großveranstaltungen wie Hafengeburtstag, Alstervergnügen und Co sehen dann wieder anders aus. Dort wird dann wieder gedrängelt, gepöbelt und gerüpelt und jeder guckt den anderen böse an. 

Ach Leute, könntet Ihr nicht immer so freundlich und friedlich rumlaufen wie dieser Tage?

Nehmt Euch das Motto zu Herzen: Soviel du brauchst - mehr als Freundlichkeit und ein Lächeln braucht man nicht, um ebenso Freundlichkeit zu empfangen.



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