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Sonntag, 26. Mai 2013

Hin und weg

Wer mich kennt, der weiß, dass ich viele Dinge im Schnelldurchgang erledige. Auf der anderen Seite aber auch Pläne und Ziele, die ich mir gesteckt habe, erfülle.

Eine Begründung für das heutige "WARUM im Schnelldurchgang?" ist perfekt in diesen beiden Tweets zusammen gefasst. Regen und Kälte bestimmen die derzeitige Wetterlage.



Ein weiterer Charakterzug von mir: ich gebe gern Fehler zu, die ich gemacht habe und versuche, daraus zu lernen. 

Und einer der Fehler bestand neulich darin, dass ich die Oberhafen-Kantine an einer völlig anderen Stelle vermutete als mir gesagt wurde. Dank Google Maps hatte ich zwischenzeitlich schon rausgefunden, dass ich mit meiner Vorstellung völlig falsch lag - und mich natürlich auch bereits entschuldigt habe - aber da ich heute eh in die Gegend wollte, bin ich da mal schnell vorbei gegangen. Und siehe da:

das erste "Hin" des Tages



In Berlin scheint es einen Klon zu geben. Naja, Berlin ist ja eh als Klon-Stadt bekannt :-)

Im angrenzenden Oberhafen fanden vor Kurzem einige Veranstaltungen des diesjährigen adc-Festivals statt, bei dem sich die Crème de la Crème der Art Directors versammelt. Und entsprechend werblich und künstlerisch war auch die Umgebung gestaltet. 

So gab es auf der Oberhafenbrücke die "mobile banking" Aktion, bei der 40 Holzbänke nebeneinander in die Brückenstützen der Oberhafenbrücke vertäut wurden.



Leider kam ich zu spät.  So blieb mir nur, mir die Dornröschchen Bank anzuschauen, die an der Oberhafen-Kantine steht.



Ich hab's ja nicht so wirklich mit der Kunst, aber die Bank gefällt mir. Ob denn allerdings das folgende Verkehrsschild auch unter der Rubrik Kunst einzuordnen ist, weiß ich nicht. Ich find's nur schräg, dass LKW scheinbar kopfüber fahren sollen; denn "geradeaus fahren" kann dieses Schild nicht bedeuten. Es geht dort nur geradeaus.



... und nun "weg" von dort, "hin" zum ElbJazz Openair ins Überseequartier in die Hafencity. 

Pünktlich zum Start um 12:30 Uhr bin ich dort vor Ort gewesen. Leider im Regen. Und leider hatte der Regen auch zur Folge, dass sich nur eine ganz kleine Gruppe Hartgesottener auf den Weg gemacht hat, um zu lauschen.






Ich habe mich dann vorm Regen geschützt auf Treppenstufen gesetzt und den wirklich schönen Klängen gelauscht. Bis, ja bis mir der Untergrund dann doch zu hart wurde.






Mir taten die Jungs auf der Bühne echt leid. Sie haben wirklich gute Musik gemacht, aber wirklich zugehört haben - wenn's hochkommt - 40 Leute. Zumindest am Anfang, als ich noch dabei war. Wie gesagt, mir wurde das einfach zu hart, dort auf den Stufen zu sitzen und so habe ich mich auf den Rückweg gemacht.


Also "weg" von dort.

Bei besserem Wetter hätten diese gemütlichen Sonnenstühle bestimmt reißenden Absatz gefunden bzw. wären alle gut belegt gewesen. Heute aber war das nur ein trauriger Anblick.



Irgendwann werde ich dort sitzen. Denn irgendwann wird ja wohl das Wetter mal schöner, oder?


Kommentare:

  1. Wir lassen uns doch vom Wetter nicht vorschreiben wie wir den Sonntag genießen, oder?

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    1. Nein, ganz und gar nicht! Sonst hätte ich Dornröschens Bank ja nicht gesehen.

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