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Sonntag, 17. März 2013

Der.Die.Sein Markt et al.

Durch Zufall habe ich neulich entdeckt, dass es von nun an jeden Sonnabend ab 11:00 Uhr einen Wochenmarkt für Designstücke, nämlich den Der.Die.Sein Markt in der Hafencity im Unilever-Haus gibt. Und sowas lasse ich mir natürlich nicht entgehen, da muss ich hin, um mir das anzuschauen.

Gesagt, getan, am Sonnabend war es also soweit, die U-Bahn hat mich zur neuen Station "Überseequartier" gefahren und von dort aus sind es nur ein paar Meter bis zum Unilever Haus.

Die Begrüßung an den Marco-Polo-Terrassen erfolgt neuerdings durch diese Figur, die auf die iba hinweist:


Die iba ist die Internationale Bauausstellung in Hamburg, die am 23./24. März eröffnet wird. Jetzt, wo ich mich gerade beim Schreiben erstmalig mit der iba beschäftige, möchte ich gern auf ein Projekt aufmerksam machen, das mir total gut gefällt und ich bin schon gespannt auf die vielen Bilder, die die Hamburger Fotografen machen und die ich dann hinterher entweder auf Google+ oder auf den verschiedenen Blogs sehen kann.

Das Projekt heißt "Crossing The Elbe" von Anthony Mc Call, der in Zusammenarbeit mit den Deichtorhallen ein Lichtkunstprojekt veranstalten wird. Und jetzt zitiere ich mal kurz aus der Programminformation:


Das Projekt visualisiert den"Sprung über die Elbe". Von drei verschiedenen Orten werden drei Suchscheinwerfer mit schmalen weißen Lichtkegeln aufeinander projiziert - vom Dach des Spiegelgebäudes neben den Deichtorhallen in Hamburg Neustadt, vom Energiebunker in Wilhelmsburg und von der Sammlung Falckenberg in Hamburg-Harburg, auf diese Weise wird die Elbinsel mit dem Nord- und Südufer des Flusses verbunden. Im Laufe des Jahres werden die drei horizontalen Lichtkegel allmählich ihren Bewegungswinkel verändern, so dass nach und nach alle Stadtteile Teil dieses symbolischen Sprungs werden.


Ohhhh, das hört sich genau nach meinem Geschmack an. Ich liebe Lichtkunst an Gebäuden und am Himmel und da werde ich bestimmt den einen oder anderen Abend mal unterwegs sein.

"Crossing the Elbe" wird neunzig Minuten nach Sonnenuntergang beginnen und jeden Abend im Himmel zwischen den Deichtorhallen Hamburg und der Sammlung Falckenberg in Harburg für 20 Minuten zu sehen sein.

Zum Glück gibt es eine App, die mir sagt, wann Sonnenuntergang in Hamburg ist :-)

Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Thema, der Der.Die.Sein Markt.

Direkt an den Marco-Polo-Terrassen liegt das Unilever Haus, das Ziel meines gestrigen Besuchs.




Also hieß es "rein ins Vergnügen". An vielen Ständen werden schöne Kunsthandwerkstücke, Accessoires aus Stein, Stoff, Papier angeboten sowie teilweise wunderschöne Schmuckstücke. 



Leider für mich - zum Glück für die Aussteller - war es dort sehr, sehr voll, so dass ich bei meinem Rundgang kaum an die Ausstellertische rankam. Stöbern konnte ich nur bei den Ständen, die mich eigentlich so gar nicht interessiert haben. Mich interessieren halt keine mit HSV- oder anderen Fußballverein-Logo bemalten Steine :-)  Interessant und schön waren aber auf jeden Fall die Stände mit Bildern, Aquarellen, Fotos aus und über Hamburg. Aber mir persönlich war es dort eindeutig zu voll. Im angrenzenden Unilever-Shop war ich dann auch noch, aber auch hier bin ich nur durchgeschlendert.

Aber das Unilever Haus ist schon interessant. Ich finde es wunderhübsch und so ein Arbeitsplatz am Fenster mit Blick auf den Hafen oder auch auf die Marco-Polo-Terrassen hat ja nun auch etwas.



Da dies hier kein Bildungsblog ist, gehe ich nicht weiter im Detail drauf ein, wie umweltfreundlich das Unilever Haus gebaut ist, die Auszeichnungen könnt Ihr hier diesem Eingangsschild entnehmen.


Wie schon gesagt, Menschenmengen sind nicht "mein Ding" und so bin ich dann lieber rausgegangen und habe ein paar Hafenimpressionen an diesem trüben und eiskalten Märztag eingefangen.




Und wenn ich ja nun schon eh unterwegs bin, kann ich ja noch einen Abstecher in die Speicherstadt machen. Auf dem Weg dorthin kommt man unweigerlich an meinem Lieblingsplatz, den Magellan-Terrassen vorbei wo der schwarze Info-Würfel für die Elbphilharmonie steht. Und wie der Zufall es will, war er endlich mal geöffnet, oder besser gesagt: ich war direkt mal zu dessen Öffnungszeiten unterwegs, so dass auch ich mir einmal das Modell des großen Saals der Elbphilharmonie anschauen konnte.






Und von diesem Info-Würfel aus habe ich dann auch gleich noch einmal einen Blick auf die Magellan-Terrassen geworfen sowie auf die dorthin führende Straße.


Von dort aus bin ich dann durch den Überseeboulevard in Richtung Speicherstadt gegangen, weil ich mir das Fleetschlösschen mal etwas genauer ansehen wollte. Ich habe da so einen netten Twitterkontakt (@fleetschloss) mit dem Fleetschlösschen, so dass ich mir das Gebäude mal näher betrachten wollte.




Und dann bin ich einfach nur so weiter geschlendert. Vorbei an den wunderschönen Speichern mit flatternden Orientteppichen, schönen Treppenhäusern, die zu den einzelnen Böden führen (in der Speicherstadt spricht man nicht von "Etagen", hier heißt es "Boden") und an der schönen Kulisse der Speicherstadt vorbei.








Oder mit anderen Worten: es war wieder einmal ein wunderschöner Spaziergang. Wenn's doch bloß endlich etwas wärmer würde ...



Kommentare:

  1. Bei dem Markt ist es bei gutem Wetter nicht so voll. Wenn es kalt und windig ist, dann freuen sich die Leute einfach, wenn sie ins Warme rein können. Vor allem, wenn es dort in der 'Ecke' sonst nur wenig Möglichkeiten gibt, sich rein zu setzen.
    Einfach bei warmen, trockenen Wetter noch mal hingehen, dann ist da auch mehr Platz, weil die Leute alle draußen auf den Treppen zur Elbe hin sitzen.

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    1. Stimmt, werde ich bestimmt machen; denn irgendwann muss das Wetter ja mal besser werden und der Markt ist ja jeden Sonnabend geöffnet.

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  2. Welche Bildermotive haben Ihnen denn gefallen bei den Ausstellern ?

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    1. Da es ziemlich voll war, konnte ich nicht so wirklich entspannt schauen. Aber ich habe schöne Motive vom Hafen gesehen. Das waren quadratische Bilder auf Leinwand, ca. 25x25cm groß. Vom Michel habe ich auch 2-3 schöne Bilder gesehen. Aber ich als Hamburgerin fühle mich immer vom Hafen angezogen.

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