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Dienstag, 15. Januar 2013

Social Media im Büroalltag


Informationsbeschaffung und –verarbeitung gehören zu den Schwerpunkten meiner Arbeit als Assistentin. Doch im Zeitalter der "Neuen Medien", der "social media", wächst nicht nur das Angebot und der Umfang an Informationen, sie müssen auch irgendwie verarbeitet und vor allem: die relevanten Informationen müssen von den unwichtigen getrennt werden. Und da freue ich mich tagtäglich, dass ich so netzaffin bin und die (zumindest mir) bekannten Tools und kleine Helferlein auf ganzer Linie ausnutze.


Wichtig für mich in meiner täglichen Informationsbeschaffung sind dabei die folgenden Quellen und Tools:

1.     GoogleReader
2.     Twitter
3.     Keeeb
4.     Pocket
5.     Google+
6.     Blogs


Der Google Reader wird von mir täglich mindestens zweimal "gescannt" – was bei mir heißt: mein Google Reader umfasst sowohl abonnierte Feeds, die ich für mich privat "benötige", aber eben auch die wichtigsten Feeds der Portale, die zur Informationsbeschaffung für meine tägliche Arbeit nützlich sein können. Bei dem schnellen Durchscrollen des Readers konzentriere ich mich daher natürlich nur auf die beruflich genutzten Feeds, die eben themenspezifisch in Richtung E-Commerce gehen. Hierzu gehören auf jeden Fall etailment, Exciting Commerce, der Handel, E-Commerce News Magazin und andere. 
Darüber hinaus aber auch allgemein interessante Feeds wie die Netzpiloten, netzwertig.com, aber auch übergreifende Feeds wie (und das ist nur ein Beispiel) das Blog Indiskretion Ehrensache.

Über Twitter gebe ich auch zumeist einmal am Tag eine Suche mittels Hashtag ein. Die Suche kann hier variieren zwischen Firmennamen oder spezifischen Dingen, die gerade tagaktuell für meine Arbeit interessant sein könnten.

Sobald ich etwas Wichtiges entdeckt habe, das ich dann später für eine Recherche benötige, werden die wesentlichen Inhalte dieses Artikels gekeeebt, d.h. auf meinem privaten Keeeb-Board "Recherche" abgelegt und zu einem späteren Zeitpunkt verarbeitet. Sei es, um weitere Recherchen anzustellen, oder aber um ein Blogpost vorzubereiten.

Ganze Artikel, die mir als relevant erscheinen, aber nicht unbedingt als dringend und wichtig von mir kategorisiert werden, lege ich in Pocket ab . Diese schaue ich mir dann ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt an, um zu sehen, ob die Relevanz noch gegeben ist, Teile aus dem Artikel in das Keeeb-Board gehören oder aber, ob sie sich schon überholt haben.

Mehr und mehr verlagere ich meine Suche nach interessanten Dingen auf Google+, wo ich privat angemeldet bin. Hier ist es enorm praktisch, ebenfalls mittels Hashtag einen Suchbegriff einzugeben und ich bekomme dann die entsprechenden Beiträge angezeigt und vor allem die Kommentare anderer User, die teilweise wiederum auf andere Berichte verweisen. Und die wichtigsten Extrakte landen dann ebenfalls auf meinem Keeeb-Board "Recherche".

Wenn ich nun zu einem bestimmten Thema etwas recherchiert habe, dann lege ich in meinem geschäftlich genutzten Blog, zu dem nur mein Chef Zugang hat, ein Blogpost an. Das heißt, ich schreibe meine Recherche nieder und füge dann die Ausschnitte, Schnipsel oder Screenshots ein, die ich zuvor in dem Keeeb-Board abgelegt habe. Meinem Chef schicke ich dann, sobald das Posting fertig ist, den Link hierzu und er kann sich das Ergebnis online anschauen.

Ihr seht, die Zeiten, wo ich Teile aus Artikel kopiert und in Word eingefügt habe, sind bei mir längst passé. Oder dass ich gar "das Internet ausdrucke", sprich Artikel drucke. Das kommt auch relativ selten vor.

Und wenn Ihr jetzt den Eindruck habt, dass hier ein enormer Zeitaufwand hintersteckt, dann täuscht Ihr Euch. Das Screenen der Artikel mache ich meist frühmorgens, wenn ich noch alleine bin, so habe ich die Artikel vom Vorabend und das zweite Screening in den letzten 10 Minuten meiner Mittagspause, um die tagaktuellen Informationen einzufangen. Das keeeben der Fundstücke ist in Sekunden erledigt und ein Blogpost daraus zu erstellen, erfordert vielleicht 15 Minuten Arbeit. Mehr nicht.

Es ist wie alles nur eine Frage der Gewohnheit und der Übung und dann "flutscht" das wie von selbst.

Ich jedenfalls kann für mich behaupten, die Kanäle für mich bestens einzusetzen. Und so ganz nebenbei: es hat noch niemandem geschadet, mal über den Tellerrand hinauszuschauen. Mir macht es jedenfalls einen sehr großen Spaß, täglich neue Seiten, interessante Blogs oder Nachrichtenquellen zu entdecken.

Und noch ein Hinweis: ein Blogpost kommt nicht täglich vor … Manchmal ist es einer pro Woche, dann wochenlang keiner, dann vielleicht auch mal zwei oder mehr pro Woche. Es ist absolut themenabhängig und auf die Aktualität bezogen.

Wie sieht das bei Euch aus? Recherchiert Ihr auch für Euren Job?  Und wie organisiert Ihr Euch da?


Und ganz nebenbei beantworte ich mir damit auch gleich die Frage, was mir social media als Arbeitnehmer nützt. Es bildet. Ich komme voran. Ich kann mir sehr schnell Informationen beschaffen; denn ich weiß, wie ich auf welchen Kanälen zu suchen habe

Vorbei sind die Zeiten, in denen ich lediglich Google als Suchmaschine genutzt habe oder die 4-6 bekannten Nachrichtenportale oder Seiten aufgerufen habe und mich eh geärgert habe, dass die interessantesten Informationen nur gegen Bezahlung zu haben sind. 

Social Media bedeutet für mich daher, sowohl privat als auch geschäftlich die Vernetzung voranzutreiben und hierfür die Medien zu nutzen. Nur so komme ich voran. Nur so bleibe ich am Ball.

Das Blättern der Zeitung war gestern. Heute habe ich dafür einen Hashtag.


Kommentare:

  1. Bei mir ist Social Media ebenfalls unverzichtbar, wobei ich allerdings Gott sei Dank auch öfter Mal einfach Google für die Suche nach Infos nutzen kann. Die letzten Updates machen sich da inzwischen echt bemerkbar, so dass es nicht mehr nur darum geht, wer den besten SEO zur Seite stehen hat. Ansonsten FB (wenn auch eher im privaten Bereich und zu Promozwecken, da ist halt jeder...), als auch G+ (als Arbeits- und Infonetzwerk). Twitter ist nicht so ganz meins irgendwie.

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    1. HI, Andi,

      danke für dein Feedback. Facebook habe ich hier nicht aufgeführt, weil ich dieses rein privat nutze. Mit Menschen, die mir persönlich bekannt sind. Beruflich ist Facebook für mich uninteressant.

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  2. Sehr interessant geschrieben. Ich nutze auch etliche Kanäle privat wie auch beruflich (Auch Facebook, da viele meiner Kontakte dort auch vertreten sind. Allerdings habe ich alle in unterschiedliche Kategorien gepackt, so dass ich nicht alles mit jedem teile.). Keeeb kannte ich aber noch nicht und werde es mir mal näher ansehen. Danke! :-)

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  3. Dieser interessante Blog hat mich inspiriert mir nicht bekannt Kanäle zu nutzen. Vielen Dank!

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    1. oh, vielen Dank, das freut mich! Viel Spaß auf den neuen Kanälen

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  4. Auch von mir vielen Dank! Nutze fb privat und google+ beruflich und privat. Keeb und pocket werde ich nach diesem informativen Blog mal sichten.

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  5. Auch von mir vielen Dank! Nutze fb privat und google+ beruflich und privat. Keeb und pocket werde ich nach diesem informativen Blog mal sichten.

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    1. Keeeb ist unbedingt empfehlenswert. Ich lese sehr, sehr viel im Internet, auch vieles, das ich beruflich mal nutzen kann oder was Bezug auf geschäftliche Dinge hat. Sobald ich dann eine interessante Passage entdecke, markiere und "keeebe" ich sie. Ganze Artikel speicher ich zusätzlich in pocket.
      Gerade vor 2 Tagen hat mir dies wieder ungemein genützt, weil ich meinem Chef Hintergrundinfos zu einem Thema geben wollte. Ich musste nicht lange suchen, weil ich diese ja bereits in keeeb abgelegt hatte und musste diese dann nur noch kurz zusammen führen.
      Es ist zurzeit das beste Tool, das ich kenne.

      Viel Spaß dabei

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