Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Samstag, 13. Oktober 2012

hessnatur Cardigan Check - Aufgabe 3

Wie Ihr ja wisst, gehöre ich zu den insgesamt 1.500 Frauen, die den Cardigan von hessnatur zum Testen und Bewerten erhalten haben und wöchentlich erhalten wir eine "Aufgabe", in der die Qualität des Cardigans bewertet werden soll.

Eine Aufgabe wurde zwar noch nicht gestellt, ich habe sie zwangsläufig aber dennoch durchgeführt; denn das gute Stück musste auch mal in die Wäsche. Und wie in dem Projektblog erklärt, ist diese feine Bio-Merino-Schurwolle waschmaschinenfest - vorausgesetzt, die Waschmaschine verfügt über ein Kaltwaschprogramm für Wolle. Das hat meine glücklicherweise, denn ich hasse nichts mehr als Handwäsche von größeren Teilen. Also gesagt, getan, der Cardigan wurde mit anderen Merino-Teilen in die Waschmaschine gegeben, ein geeignetes Waschmittel rein, Starttaste gedrückt und nach einer gewissen Zeit war die Maschine fertig und ich konnte die Teile rausholen.

Und das Ergebnis: der Cardigan ist merklich eingelaufen - was mich allerdings nicht weiter stört, denn jetzt passt er! Er war mir mit der gelieferten Größe 48/50 eh viel zu groß, wie unschwer auf den Fotos meines ersten Berichts zu erkennen ist, nun aber sitzt er richtig gut. In erster Linie sind die Ärmel kürzer geworden, so dass sie am Handgelenk nicht mehr so überlappen. Daher an dieser Stelle von mir eine Warnung an alle, die die für sich passende Größe erhalten haben: zieht das gute Stück nach der Wäsche ordentlich in die Länge, damit es auch weiterhin passt.

So, nun aber zur gestellten dritten Aufgabe, aber zunächst noch einmal zur Erinnerung die beiden bisherigen Aufgaben: wir sollten die Aufnahme der Feuchtigkeit sowie die Wärmespeicherung im Vergleich zu Baumwolle testen. Da war für mich das Ergebnis auch ohne Hintergrundwissen eines Textil-Bekleidungs-Ingenieurs eh schon klar. Und nun ist hier Aufgabe 3 im Originalzitat:


Darum geht’s:
Tierische Wolle ist durch  ihren chemischen Aufbau  in der Lage, unangenehme Gerüche aufzunehmen und zu binden – und sie allein  durch  längeres Lüften in feuchter Umgebung wieder restlos „abzubauen“. Denn die entsprechenden chemischen Substanzen von Gerüchen, die sich zum Beispiel beim Kochen festsetzen, werden in feuchter Umgebung aufgespalten und  wieder freigesetzt, so dass die Wolle praktisch über Nacht von den Gerüchen befreit wird.
Deine Aufgabe:
Du ziehst Deinen Cardigan an und verabredest Dich mit einer Freundin oder Deinem Partner , um was richtiges Leckeres zu kochen. Je mehr Zwiebeln, Knoblauch und andere geruchsintensive Zutaten, umso besser! Damit Du hinterher auch feststellen kannst, welches Textil mehr Gerüche „abbauen“ kann, trägt Dein Kochpartner zum Vergleich ein Baumwoll-Textil. Nach dem Kochen hängst Du Deinen Cardigan und das Baumwoll-Shirt über Nacht nach draußen oder ins Bad zum Lüften. Am Tag danach wird Probe-geschnuppert.
Wir sind gespannt auf Deine Ergebnisse! Wie stark kannst Du die Küchengerüche noch wahrnehmen? Welches Textil hat die Gerüche besser abgebaut? 

Liebes hessnatur-Team: wenn Ihr denn schon "Aufgaben" stellt, dann würde es doch, um ein ehrliches Feedback zu erhalten, genügen, die reine Aufgabe mitzuteilen und die Testerinnen dann um ihr Feedback zu bitten. Indem Ihr aber die "Lösung" quasi voranstellt, frage ich mich, was Ihr da noch für ehrliches Feedback erwartet?

Sei's drum, mein Cardigan muss fast tagtäglich diesen Test bestehen, da ich ihn zumeist abends anziehe, wenn ich nach Hause komme, weil er sich eben so schön trägt und muggelig warm hält. Und dann koche ich natürlich auch darin und logischerweise nimmt er dann auch die Kochgerüche auf. Und natürlich gibt es neben dem Cardigan auch andere Kleidungsstücke aus Baumwolle, die ich trage - auch beim Kochen - dafür muss ich keine Kochparty mit anderen Leuten veranstalten, um zum Ergebnis zu kommen.

Denn klar ist: nach geruchsintensivem Kochen und Braten muss ich die Baumwoll-Kleidungsstücke direkt in die Wäsche befördern - beim Cardigan, der zwar auch die Gerüche aufnimmt, reicht es völlig aus, ihn zum Lüften rauszuhängen. Er ist danach wieder "taufrisch" und riecht nicht mehr. Jedes andere Kleidungsstück dagegen kann nicht durchs Lüften gerettet werden. Das muss ganz klar in die Wäsche.

Aufgabe drei ist also ebenfalls als erledigt zu betrachten, auch wenn ich diese jetzt nicht mit Fotos hinterlege oder die Rezepte poste, an denen ich den Cardigan getragen habe. Scrollt einfach meine Blogberichte weiter, da gibt es genügend Rezepte, die ich eingestellt habe, bei denen ich fast immer meinen gemütlichen Cardigan anhatte. Für diesen "Geruchstest" muss ich kein Happening veranstalten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.