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Sonntag, 30. September 2012

7 Wochen - 7 Aufgaben ... Der hessnatur Cardigan-Check

Im Rahmen des Cardigan-Checks von hessnatur, der ja bekanntermaßen über sieben Wochen läuft, müssen wir Testerinnen pro Woche eine "Aufgabe" erfüllen. Sinn dieser Aufgaben ist es, die Eigenschaften des Cardigans zu testen und damit die Vorteile der Merinowolle herauszufinden und dem sicherlich damit nicht ausgesprochenem Ziel, dass die Testerinnen so überzeugt werden, dass sie dauerhaft Kundinnen von hessnatur werden und durch diese WoM-Maßnahme möglichst auch viele Bekannte von hessnatur überzeugen. Schaun mer mal.

Nach Erhalt des Paketes und damit der zu testenden Ware steht nun die erste Aufgabe an - wie verhält sich der Cardigan bei Wasser und Feuchtigkeit? Die Hintergrundinfos, die wir erhalten haben lesen sich wie folgt:
Naturbelassene Wolle kann bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts an Wasserdampf im Inneren der Faser speichern, ohne sich nass anzufühlen. Tropfenförmiges Wasser perlt dagegen an der Außenseite der Faser ab. Das liegt daran, dass die Wollfaser von ihrer Struktur her "hydrophob“ ist, d.h. Wasser gar nicht richtig an sich heranlässt. Der Wasserdampf, der in der Wolle gebunden wird, verdunstet wieder, wenn die Umgebung trockener geworden ist. Wolle wirkt praktisch als Feuchtigkeitspuffer.
Und daher sollten wir im ersten Test herausfinden, wie der Cardigan mit Wasser und Feuchtigkeit umgehen kann. Hierzu sollten wir den Cardigan mit in die Dusche nehmen. Nein, nicht mit ihm duschen, sondern ihn im Badezimmer aufhängen bevor ich dusche und als Vergleich ebenfalls ein Baumwoll-Shirt. Die Wollfaser soll dann möglichst viel vom Wasserdampf in der Dusche aufnehmen und anhand des Vergleichs mit dem Baumwoll-Shirt werden wir feststellen, dass die Baumwolle weniger Wasser speichern kann als Schurwolle, sich das Shirt hinterher klamm anfühlt, der Cardigan sich jedoch unverändert gut anfühlt.

Gesagt, getan, frohen Mutes habe ich also beide Teile im Bad aufgehängt, vorher sicherheitshalber gewogen, um eventuelle Gewichtsabweichungen (Wasser) festhalten zu können, und dann bin ich fröhlich duschen gegangen. Unser Badezimmer hat Mietwohnungs-Standardgröße (also so ca. 4qm) und hat kein Fenster. Nach dem Duschen war der Spiegel beschlagen, aber die Lüftung in unserem Bad hat offensichtlich gut funktioniert. Beide Teile haben sowohl das Gleiche wie vorher gewogen und sie fühlten sich auch genau gleich an. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich nicht auf Brühtemperatur dusche, dass ich keinen Unterschied feststellen kann. Wie ich zwischenzeitlich in anderen Berichten lesen konnte, ist deutlich ein Unterschied feststellbar. Ich glaube es auch so, ohne selbst dieses Ergebnis festgestellt zu haben. Aufgabe 1 ist somit vollbracht.

Ein Wort muss ich allerdings noch zu der Weleda Körperlotion Granatapfel Regenerierende Pflege loswerden: Mir gefällt die Lotion zwar sehr gut, meinen ersten Eindruck zum Duft muss ich leicht revidieren - sie riecht einfach zu lange! Der Duft ist zwar angenehm, aber ich mag es, wenn er nach gewisser Zeit nicht mehr wahrnehmbar ist.
Und ein zweiter Punkt stört mich kolossal: der Pumpspender. Eine Einhandbedienung ist damit fast unmöglich. Denn wenn ich mich eingecremt habe und mit demzufolge leicht cremiger Hand weitere Lotion auftragen möchte, dann kann ich nicht einfach die Lotion auf die Haut auftragen, nein ich brauche eine Hand, um die Flasche festzuhalten (und irgendwo abzustützen) und die zweite, um den Spender zu drücken. Außerdem wird dann sicherlich nicht die Flasche der Lotion komplett geleert werden können.
Die Lotion lässt sich aber sehr gut auftragen und zieht schön schnell bei mir ein.





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