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Samstag, 3. März 2012

Selbstverständlich? Ja, klar: Aufrunden bitte

Bildquelle: deutschland-rundet-auf.de


Seit 2 Tagen ist es soweit - noch nie war es so einfach, Gutes zu tun - und das für maximal 9 Cent. Es reicht, die beiden magischen Worte


Aufrunden, bitte
auszusprechen; denn am 1. März ist die Aktion Deutschland rundet auf gestartet und bei sehr vielen Stationärhändlern kann man völlig unkompliziert auf den nächst höheren 10-Cent-Betrag aufrunden. Vorteil: der Differenzbetrag kommt einer wohltätigen Aktion zugute und man selbst hat nicht mehr diese nervigen Kleinstmünzen im Portemonnaie.

Und wie funktioniert es?




Heute beim Einkaufen - ich war bei Penny und bei Kaufland - konnte ich an der Kasse diese beiden Worte aussprechen und zumindest die Kunden an der Nebenkasse haben auch "aufrunden bitte" gesagt.


Ich bin mir sicher, dass dies zur neuen Selbstverständlichkeit wird. Welcher Kunde möchte sich schon die Blöße geben, nicht einmal maximal 9 Cent übrig zu haben? Für einige mag es zum Gruppenzwang werden, aber ich bin sicher, wenn auch noch die restlichen Supermärkte (vor allem die) wie Rewe und Edeka mitmachten und vor allem auch die Discounter Aldi und Lidl, dann ist der endgültige Durchbruch da. Für mich auf jeden Fall heißt es, ich kauf' bei Penny, denn dort kann ich aufrunden - Lidl bleibt daher für mich außen vor.


Und wohin gehen die Spenden? Auf der Seite Deutschland rundet auf findet man sehr gut und verständlich die aktuellen Spendenprojekte erklärt - aktuell handelt es sich um Eltern AGKlasse 2000, Big Brothers Big Sisters Deutschland und Hippy. Vor allem diese transparente Darstellung der Spendenprojekte gefällt mir sehr gut. Auf jeder Seite ist auch der so genannte Spendenstand vermerkt - zum einen die Gesamtsumme, die benötigt wird, um das Projekt umzusetzen und zum anderen die Prozentzahl der bisher erreichten Spendensumme.


Zu den Partnern, die zurzeit mitmachen folgendes Zitat von der Website:

bonprix, DEPOT, dodenhof, Douglas,  Görtz, Kaufland, KiK, Netto Marken-Discount, PENNY, RENO,  SinnLeffers, SportScheck, toom Baumarkt, WITT WEIDEN und WMF – sie  alle sind dabei. Zusammen kommen sie auf 12.000 Filialen mit 40.000  Kassen und über 1,5 Milliarden Bezahlvorgängen pro Jahr. Jeder, der aufrunden möchte, erkennt die teilnehmenden Unternehmen ganz leicht an  der blauen Sprechblase mit dem Aufdruck „Aufrunden bitte!“, die u. a. an  den Eingangstüren und Kassen angebracht ist. 

Und je mehr Kunden bei REWE, Edeka oder DM nachfragen, desto weniger können sich diese Händler diesem Wunsch entziehen.


Ach, was rede ich, schaut euch einfach die Homepage von Deutschland rundet auf an - ich finde es einfach nur genial - vor allem auch, weil die Kunden auf der Site ihre gewünschten Händler namentlich benennen kann. 


Die Werbung für Deutschland rundet auf ist auch geschickt platziert. Ob auf Großplakaten an Häuserwänden, im TV oder auch mobil - das Logo ist allgegenwärtig und prägt sich so hoffentlich jedem ein. Auch bei iLiga, "meiner" Fußball-App auf dem iPhone heißt es Aufrunden bitte:






Update 04.03.2012:


Ich habe gerade über die direkte Kommunikation mit der Facebook-Seite von Deutschland rundet auf  erfahren, dass man doch maximal 10 Cent spenden kann, d.h. auch ein glatter 10-Cent-Endbetrag kann durch die magischen Worte "Aufrunden, bitte" auf die nächst höhere 10 Cent Stufe erhöht werden, um 10 Cent zu spenden. Beträgt der Betrag also zum Beispiel EUR 2,40 kann man auf EUR 2,50 erhöhen. Das finde ich ja nun noch besser!


Übrigens: die Kommunikation auf Facebook klappt hervorragend - kein leerer Briefkasten, in dem man postet, sondern die Beiträge werden gelesen und kommentiert. Auch hier eine seltene Wohltat. Daher habe ich mich mit dieser Seite auch mit meinem "echten" Account verbunden und nicht mit meinem Fake-Account bei Facebook, das ich sonst für "Seiten" oder mir persönlich unbekannte Personen nutze.

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